Geschichte

Der Trink- und Abwasserverband Oderbruch-Barnim ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Gründungsveranstaltung fand am 4. November 1992 unter Teilnahme von 17 Kommunen statt. Mit dem 1. März 1994 wurde die Aufgabe der Trinkwasserver- und Schmutzwasserentsorgung der Mitgliedskommunen übernommen. Im Rahmen der Kommunalisierung der ehemaligen WAB-Betriebe erfolgte zunächst die treuhänderische Übernahme sämtlicher Geschäftsanteile an der MWA GmbH i. L. Frankfurt (Oder) durch die „Vereinigung der kommunalen Anteilseigner der Märkischen Wasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH e.V.“ – VKA – (Städte und Gemeinden des ehemaligen Bezirkes Frankfurt/Oder) durch den Vertrag mit der Treuhandanstalt Berlin am 12. August 1992. Durch den Übertragungsvertrag zwischen der MWA GmbH i. L. und dem TAVOB wurde mit Wirkung zum 2. Juni 1994, für alle im Besitz und/oder im Eigentum der MWA GmbH i. L. befindlichen wasserwirtschaftlichen Anlagen im Verbandsgebiet, der TAVOB Eigentümer.

Die wichtigsten Ereignisse
in der 20-jährigen Geschichte des TAVOB

1992

Am 04.11.1992 fand die Gründungsveranstaltung des Trink- und Abwasserverbandes Oderbruch-Barnim mit 17 Kommunen in Wriezen statt.

1993

Die Gründungssatzung wurde am 11. Mai 1993 durch den Landrat genehmigt und am 25. Mai 1993 veröffentlicht. Inbetriebnahme der Kläranlage Wriezen erfolgte am 30. Juli 1993.

1994

Am 16. Februar beschloss der Verband Bad Freienwalde-Höhe-Insel seine Auflösung. Die Verbandsversammlung des TAVOB fasste am 16. Februar den Beschluss, die ausgeschiedenen Kommunen nach Antragsstellung aufzunehmen.

Der TAVOB wurde am 01. März wirtschaftlich eigenständig. Mit Abschluss des Vermögensübertragungsvertrages am 02. Juni 1994 mit der MWA GmbH Frankfurt (Oder) i. L., übernimmt der TAVOB alle wasserwirtschaftlichen Anlagen.

1995

Der TAVOB ist der erste Verband im Land Brandenburg, der die Entsorgung der abflusslosen Gruben in seine Verantwortung übernimmt. Die Fäkalsatzung tritt zum 01. November 1995 in Kraft.

1996

Der strenge Winter stellte alle Mitarbeiter des Verbandes auf eine harte Probe. Rund um die Uhr sind die Kollegen in den ersten Monaten des Jahres im Einsatz, um die durch Frost hervorgerufenen Schäden (Rohrbrüche, eingefrorene Trink-, und Abwasseranlagen; eingefrorene Wasserzähler) zu beseitigen. Das Wasserwerk Bad Freienwalde beging sein 100-jähriges Bestehen.

1997

Auf Grund des starken Frostes zu Beginn des Jahres, waren die Mitarbeiter des TAVOB, ähnlich dem Vorjahr, wieder sehr gefordert.

1998

Baubeginn der Abwasserüberleitung Bad Freienwalde zur Kläranlage Wriezen.

1999

Am 25.Januar 1999 wurde die Abwasserüberleitung Bad Freienwalde – Wriezen in Betrieb genommen und die Kläranlage Bad Freienwalde abgelöst (Investeinsparung gegenüber Rekonstruktion der Kläranlage von 2,8 Mio . €).

2000

Verhandlung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung zur Entschuldung der Inselgemeinden als Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Verband. Am 14. November 2000 wurde eine Entschuldung der Inselgemeinden zum 01.01.2001 durch den Arbeitsstab Abwasser des MLUR bestätigt. Es flossen Mittel in Höhe von 1,43 Mio. € aus dem Schuldenmanagementfond.

2001

In dem Verwaltungsverfahren, gemäß des Gesetzes zur rechtlichen Stabilisierung der Zweckverbände für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung vom 06. Juli 1998, wurde festgestellt, dass der TAVOB nach den Vorschriften dieses Gesetzes als rechtmäßig gegründet gilt. Durch den Landrat wurde am 01. Februar 2001 der Feststellungsbescheid erlassen.

2002

November 2002 Baubeginn der Abwasserüberleitung Heckelberg zur Kläranlage Wriezen mit Anbindung an Abwasserüberleitung Falkenberg – Bad Freienwalde. Vorbereitung zur Ablösung der Kläranlage Heckelberg, deren wasserrechtliche Erlaubnis nur bis zum 31. Dezember 2002 gültig war.

2003

Schmutzwassererschließung Kruge 1.Bauabschnitt

Schmutzwassererschließung Neukietz – Altreetz

2005

SW Erschließung Dannenberg und Krummenphal

2006

  • Sanierung TW-Hauptleitung Rathsdorf – Wriezen , DN 300 (2.800 m)
  • Inbetriebnahme saniertes Wasserwerk Bad Freienwalde zum Jubiläum 110 Jahre

2007

Abwasserdruckleitung Freudenberg – Beiersdorf

2008

Übernahme Fäkalentsorgung in 3 Entsorgungsgebieten im Verbandsgebiet

2009

Sanierung TW-Hauptleitung Bad Freienwalde – Altranft, DN 300 (600 m)

2010

  • Umbau Verwaltungsgebäude
  • Das Logo des TAVOB wurde überarbeitet.

2011

Abschluss der Sicherung der Leitungsrechte - Grundlage § 9 Grundbuchbereinigungsgesetz u. Sachenrechts-Durchführungsverordnung

2012

  • Einführung einer Grundgebühr für Schmutzwasser zentral/dezentral
  • Sanierung Wasseraufbereitungstechnologie Wasserwerk Heckelberg
  • Entwicklung des Geoportals für unser Verbandsgebiet

2013

Austausch des Belüftungssystem Belebungsbecken 1 in der Kläranlage Wriezen (erreichte Energieeinsparung 30 %)

2014

Umstellung Betriebssoftware

2015

Energetische Sanierung Wasserwerk Wölsickendorf

2016

Rekonstruktion Werksausgangsleitung DN 250/400 Wasserwerk Bad Freienwalde (300 m)